Joseph Voutaz
365 Tage mit dem seligen Maurice Tornay – Joseph Voutaz
365 Tage mit dem seligen Maurice Tornay – Joseph Voutaz
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Der Drang, für Gott zu leben, ist ein charakteristisches Merkmal der Spiritualität des seligen Maurice Tornay (1910–1949), eines Schweizer Priesters, Kanonikers des Großen Sankt Bernhard, Missionars und Märtyrers in Tibet. Er verkörpert eine zeitgenössische, liebenswerte und originelle Gestalt der Heiligkeit, einen Mann ohne Kompromisse, der das Absolute liebt und von dem Wunsch getrieben wird, sich ganz Gott hinzugeben.
Mit 26 Jahren verließ er sein Heimatland Wallis und seine Familie, die er nie wiedersehen sollte, um nach Tibet zu gehen, wo eine Unterkunft nach dem Vorbild des Hospizes auf dem Grossen Sankt Bernhard errichtet wurde. Sein Dienst sollte ein langsames Opfer seiner selbst sein, das er in der Anonymität des fernen Landes verrichtete. 1945 wurde er zum Pfarrer von Yerkalo ernannt, der einzigen tibetisch-katholischen Mission. Aus dem Dorf vertrieben, suchte er seine Gemeindemitglieder. Er wollte bis nach Lhasa vor dem Dalai Lama für seinen Fall plädieren, doch kurz nach der Überquerung des Choula-Passes fielen Schüsse: Maurice und Doci, sein treuer Diener, wurden ermordet.
Maurice Tornay wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen und ist für die Jugend von heute auf der Suche nach einem starken und kraftvollen Ideal ein Beispiel für Mut und freudige Beharrlichkeit.
Beschreibung
Beschreibung
Der Drang, für Gott zu leben, ist ein charakteristisches Merkmal der Spiritualität des seligen Maurice Tornay (1910–1949), eines Schweizer Priesters, Kanonikers des Großen Sankt Bernhard, Missionars und Märtyrers in Tibet. Er verkörpert eine zeitgenössische, liebenswerte und originelle Gestalt der Heiligkeit, einen Mann ohne Kompromisse, der das Absolute liebt und von dem Wunsch getrieben wird, sich ganz Gott hinzugeben.
Mit 26 Jahren verließ er sein Heimatland Wallis und seine Familie, die er nie wiedersehen sollte, um nach Tibet zu gehen, wo eine Unterkunft nach dem Vorbild des Hospizes auf dem Grossen Sankt Bernhard errichtet wurde. Sein Dienst sollte ein langsames Opfer seiner selbst sein, das er in der Anonymität des fernen Landes verrichtete. 1945 wurde er zum Pfarrer von Yerkalo ernannt, der einzigen tibetisch-katholischen Mission. Aus dem Dorf vertrieben, suchte er seine Gemeindemitglieder. Er wollte bis nach Lhasa vor dem Dalai Lama für seinen Fall plädieren, doch kurz nach der Überquerung des Choula-Passes fielen Schüsse: Maurice und Doci, sein treuer Diener, wurden ermordet.
Maurice Tornay wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen und ist für die Jugend von heute auf der Suche nach einem starken und kraftvollen Ideal ein Beispiel für Mut und freudige Beharrlichkeit.
